Ehrungen

Meisterzeichen des Bezirkes Schwaben

Das Meisterzeichen des Bezirkes Schwaben ist immer dem Ausrichter des Bezirksschützentages gewidmet.
Es kann von jeder Schützin- oder jedem Schützen kostenpflichtig bestellt werden.
Siehe dazu Downloads.

 

Funktionärsehrungen

Festakt zur Verleihung der Ehrenmedaillen für besondere Verdienste um den Sport in Bayern am 17. April 2026 in der Residenz München

Unser Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann hob in seiner Begrüßung hervor, wie Wichtig Ehrenamtliches Engagement für den Sport in Bayern ist.

Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sportliche Werte wie Fairness, Teamgeist und Durchhaltevermögen hochzuhalten, sind das Rückgrat unserer Vereine und einer lebendigen gesunden Gesellschaft!

Im Anschluss händigt Sportminister Joachim Herrmann gemeinsam mit dem Präsidenten des Bayerischen Landes-Sportverbands (BLSV), Jörg Ammon, der Vizepräsidentin des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Bayern (BVS), Ria Engelhardt, dem 2. Landesschützenmeister des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB), Dieter Vierlbeck, und dem Präsidenten des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB), Franz Brunner im Rahmen der Feierstunde Ehrenmedaillen für besondere Verdienste um den Sport in Bayern an 57 herausragende Persönlichkeiten aus.

Für den Schützenbezirk Schwaben wurde in Jahr 2026 unser 1.Bezirkssportleiter Rene Koch ausgezeichnet - Die Laudation:

Rene Koch engagiert sich bereits seit 2004 für den Schießsport, zunächst in Niedersachsen, seit seinem Umzug nach Bayern mit unveränderter Leidenschaft und Tatkraft im schwäbischen Schießsport.

Sein fundiertes Fachwissen sowie seine ruhige, sachliche Art ebneten ihm den Weg in die Bezirksarbeit des Schützenbezirkes Schwaben - zunächst als 2. Bezirkssportleiter, seit 2022 als 1. Bezirkssportleiter. Diese Aufgabe erfüllt er mit Beständigkeit, Weitblick und Begeisterung. Unter seiner Führung wird die Bezirksmeisterschaft Schwaben an 14 Schießtagen erfolgreich durchgeführt.

Rene Koch ist stets dort im Einsatz, wo seine Unterstützung benötigt wird. Dank seines Wirkens fanden zahlreiche schwäbische Veranstaltungen erfolgreich statt und viele Schützinnen und Schützen wurden nachhaltig unterstützt.

Darüber hinaus bringt er seine Expertise auch über die schwäbischen Grenzen hinaus ein, unter anderem regelmäßig bei Veranstaltungen an der Olympia-Schießanlage in Hochbrück. Als Kampfrichter B sowie als Hallenleiter der Pistolenhalle an den Wochenenden der Bayerischen Meisterschaften ist Rene Koch ein geschätzter Mitarbeiter im bayerischen Schießsport.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Bildnachweis: Bayerisches Innenministerium / Alexandra Beie

Festakt zur Verleihung der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern

Unser bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann, hat dieses Jahr nach Regensburg ins marinaforum, in den „Alten Schlachthof“, eingeladen.
 
In den 1990er-Jahren entstand aus dem denkmalgeschützten Gebäude nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern ein topmodernes Tagungs- und Kongresszentrum der besonderen Art.
Das Hauptgebäude des Alten Schlachthofes, die Zollingerhalle, zeichnet sich durch viele architektonische Highlights aus - genau der richtige Ort für die Ehrungen. Moderiert wurde der Festakt vom bekannten BR-Moderator Tilmann Schöberl, einem waschechten Regensburger, der auch die Laudationen verlas.
 
Bei dieser Feier wurden verdiente Personen aus ganz Bayern eine hohe Auszeichnung verliehen – die Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern.
 
Staatsminister Joachim Herrmann würdigte die Verdienste der 56 Persönlichkeiten aus ganz Bayern für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement und überreichte zusammen mit unserem bayerischen Landesschützenmeister Christian Kühn die Ehrenmedaillen und die jeweils dazugehörigen Urkunden.
 
Für den Schützenbezirk Schwaben ging die Ehrung dieses Jahr an Manfred Köhler – hier die Laudatio:
 
Manfred Köhler liegt in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit besonders die fachliche und sportliche Weiterbildung am Herzen. Zahlreiche Ausbildungen, angefangen von der Jugendleiter- bis hin zur Kampfrichter-Lizenz des DSB belegte er in den letzten Jahren mit großem Eifer.
 
Durch sein großes Wissen ist er ein wertvoller Ansprechpartner und angesehener Diskussionspartner in allen sportlichen Belangen. Bei den Bezirksmeisterschaften und Bayerischen Meisterschaften setzt er dieses Wissen vortrefflich ein und ist bei zahlreichen Einsätzen ehrenamtlich unterwegs. Manfred Köhler unterstützt den Bezirkssportleiter bei der Organisation der jährlichen Meisterschaften und leitet einige Meisterschaften eigenständig als Hallenleiter und Fachmann für die EDV. Seine überaus ruhige und besonnen Art macht ihn zu einem kompetenten, zuverlässigen und äußerst wertvollen Organisator bei schwäbischen Sportveranstaltungen. Zwischenzeitlich ist Manfred Köhler dem Gauschützenmeister eine sehr wichtige Stütze, nicht nur in sportlichen Belangen.
 
Herzlichen Glückwunsch!
 
 
Bilder: Bayer. Staatsministerium

S. K. H. Herzog Franz von Bayern verleiht Protektorzeichen in Gold

Unser Protektor des Bayerischen Sportschützenbundes, S. K. H. Herzog Franz von Bayern verlieh im Rahmen eines schönen Festaktes im Schloss Nymphenburg das Protektorzeichen in Gold, die Sonderstufe des von S. K. H. Herzog Franz von Bayern gestifteten Ehrenzeichens.
 
Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Schwaben zu dieser höchsten Auszeichnung:
 
Lydia Ernst, Bezirksreferentin und Chef-Trainerin Bogen
 
Dieter Töltsch, 1. Gausportleiter und stellv. Gauschützenmeister Schützengau Wertingen
 
Vielen Dank für eure langjährige ehrenamtliche Arbeit.

S. K. H. Herzog Franz von Bayern und S. K. H. Prinz Ludwig von Bayern verleihen Protektorzeichen in Gold

Der Protektor des Bayerischen Sportschützenbundes, S. K. H. Herzog Franz von Bayern, und S. K. H. Prinz Ludwig von Bayern verliehen gemeinsam im Schloss Nymphenburg das Protektorzeichen in Gold, die Sonderstufe des von S. K. H. Herzog Franz von Bayern gestifteten Ehrenzeichens.

Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Schwaben zu dieser höchsten Auszeichnung:

Karl-Heinz Schittenhelm, 1. Gauschützenmeister Schützengau Rothtal Weißenhorn

Werner Gintzel, Schützengau Augsburg.

Vielen Dank für eure langjährige ehrenamtliche Arbeit.

https://www.bssb.de/nachrichten/nachricht/s-k-h-herzog-franz-von-bayern-und-s-k-h-prinz-ludwig-von-bayern-verleihen-protektorzeichen-in-gold

Protektorzeichen in Gold für hochverdiente Schützen – Ehre, wem Ehre gebührt!

Der Protektor des BSSB, S. K. H. Herzog Franz von Bayern, verlieh in Schloss Nymphenburg das von ihm gestiftete Protektorzeichen in Gold an 13 hochverdiente Schützinnen und Schützen, darunter auch drei Schützen aus Schwaben.
Herzlichen Glückwunsch an Hermann Herzog, Willi Martin und Otto Fischer zu dieser höchsten Auszeichnung!
Vielen Dank für eure herausragende Arbeit für den Schießsport und das Schützenwesen!

S. K. H. Herzog Franz von Bayern verleiht Protektorabzeichen in Gold

Das Präsidium des Schützenbezirkes Schwaben gratuliert sehr herzlich und freut sich über die Verleihung des Protektorabzeichens in Gold an

unser Bezirksehrenmitglied Klaus Herbich (ehemaliger Bezirksschriftführer)

Schreiben war Klaus Herbich eine Herzensangelegenheit. Er war 30 Jahre Schriftführer in seinem Heimatverein Schützengesellschaft „Rote Rose“ Ebermergen. Im Schützengau Donau-Ries übte er das Amt des Gauschriftführers für 17 Jahre aus und für den Schützenbezirk Schwaben war er 15 Jahre als Bezirksschriftführer im Dienst...

Lesen Sie hier weiter:

K. H. Herzog Franz von Bayern verleiht Protektorabzeichen in Gold – Bayerischer Sportschützenbund e.V. (bssb.de)

Festakt zur Aushändigung der Sportplakette des Bundespräsidenten und Verleihung der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern

 

Unser bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann, hat dieses Jahr ins Schloss Dachau eingeladen.
Schloss Dachau, hoch über der historischen Altstadt von Dachau gelegen, auf dem Schlossberg mit imposanter Aussicht über München in die Alpen war die Sommerresidenz und bevorzugter Landsitz der Wittelsbacher. Mit dem herrlichen Festsaal, geschmückt mit einer wunderbaren Kassettendecke und dem prunkvollen Hofgarten, genau der richtige Ort für die Ehrung. Moderiert wurde der Festakt von bekannte BR-Moderator Roman Roell, der auch die Laudationen verlas.

Die Sportplakette des Bundespräsidenten stellt die höchste Auszeichnung für Turn-, Sport- und Schützenvereine in der Bundesrepublik Deutschland dar.

Minister Herrmann würdigte die Sport- und Schützenvereine aus ganz Bayern.

Auszug aus dem Grußwort des Ministers: „…Denn eines ist klar: Unsere rund 17.000 Turn-, Sport- und Schützenvereine mit fast fünf Millionen Mitgliedern sind seit eh und je zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Die vielen Vereinsgründungen vor 100 Jahren und früher vermitteln uns auch heute noch eindrucksvoll die damals herrschende Aufbruchstimmung in ganz Bayern und Deutschland….

Aber auch in der Gegenwart sind die Vereine mit ihren tiefen Verankerungen in fast allen Lebensbereichen ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Denn sie stärken das Miteinander und den Zusammenhalt. Dabei ist nach wie vor das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder ein unverzichtbares und wesentliches Element jedes Vereins. Diese Ehrung ist deshalb auch eine Auszeichnung für alle ehrenamtlichen Mitglieder, Helfer und Verantwortlichen, die sich unermüdlich, zum Teil auch über viele Jahre und Jahrzehnte für den Verein und damit auch für unsere Gesellschaft einsetzen…“

In dieser Feier wurden auch an verdiente Personen aus ganz Bayern eine hohe Auszeichnung verliehen – die Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern.

Minister Herrmann würdigte die Verdienste der Persönlichkeiten.
Auszug aus seinem Grußwort: „Die ehrenamtliche Betätigung ist das Rückgrat der Vereine und eine tragende Säule unserer Gesellschaft!…

Der Sport braucht auch weiterhin begeisterungsfähige Menschen jeden Alters, die das Ehrenamt als Wert für sich erkennen und erkannt haben, es an andere weitergeben und an die nächsten Generationen vererben. Nur durch das unermüdliche Engagement, sich für den Verein einzusetzen ist uns bleibt das Ehrenamt auch weiterhin ein Erfolgsmodell für die Zukunft…“

Staatsminister Joachim Herrmann überreichte anschließend zusammen mit unserem bayerischen Landesschützenmeister Christian Kühn die Sportplaketten, die Ehrenmedaillen und die jeweils dazugehörigen Urkunden.

 

Hier die Zusammenfassung bzw. Auszüge aus den Laudationen.

Schützenverein Edelweiß Schlegelsberg e. V.

14 Schützenfreunde fanden sich 1922 zusammen und gründeten den Schützenverein. Mit legendären Theateraufführungen lebte der Schützenverein nach dem Krieg wieder auf. Auch die sportlichen Erfolge in den letzten 70 Jahren waren beachtlich. Bayerische Meister konnte der Verein stellen, erfolgreiche Schützen starteten in der Bezirksliga im Rundenwettkampf, zahlreiche Gauschießen und Königswürden konnte der Verein verzeichnen. Einer der jetzigen Vorstände, Markus Dolpp, holte die Würde des Bezirkskönigs in den Verein.
Nach einer 40-jährigen Ära stellte sich der umtriebige Vorstand Georg Negele nicht mehr als Schützenmeister zur Wahl. Ihm folgte nun ein „Vorstands-Trio“, die drei gleichberechtigten Vorstände Diana Mayer, Markus Dolpp und Wolfgang Fäustle teilen sich nun die Führungsaufgaben.

Schützenverein Immergrün Itzing e. V.

Im Jahre 1921 wurde der Schützenverein gegründet. Heute zählt der Verein 145 Mitglieder, bei diesem kleinen Ort mit 223 Einwohnern sicher ein wichtiger sportlicher und gesellschaftlicher Mittelpunkt. Der Schützenverein Immergrün Itzing wird aktuell vom Vorstand Martin Lachenmair angeführt. Sie veranstalten neben dem alljährlichen Königsschießen auch zahlreiche Veranstaltungen, wie z. B. den jährlichen Vereinsausflug, ein Dorffest, einen Seniorennachmittag im Advent oder die mit einem Theaterstück verbundene Weihnachtsfeier.

Martina Steck, Vizepräsidentin Schützenbezirk Schwaben

Martina Steck begleitete bereits in frühen Jahren ihren Vater auf den Schießstand und zeigte für den Schützensport reges Interesse. Daher war es nicht verwunderlich, dass sie 1980 in ihrem Heimatverein Hubertus Bubenhausen als 14-jährige zur 1. Vereinsjugendsprecherin und dann im Rothtalgau Weißenhorn zur 1. Gaujugendsprecherin und später zur 1. Gaudamenleiterin gewählt wurde.
In den Schützenbezirk Schwaben wurde sie 1982 zunächst zur 2. Bezirksjugendsprecherin und später zur 1. Bezirksdamenleiterin gewählt. Dieses Amt hatte sie bis 2013 inne. Seit 2010 ist sie Vizepräsidentin des Schützenbezirkes Schwaben und mit ihrer Kompetenz und ihrem Durchsetzungsvermögen unterstützt sie die Durchführung vieler Veranstaltungen des Bezirkes und des BSSB. Mit außerordentlichem ehrenamtlichen Einsatz leitet und organisiert sie seit 15 Jahren das „Schwabenzelt.“

 

Die Bilder der Veranstaltung und der Geehrten finden Sie hier

 

Sportlerehrungen

Sportlerehrung des Schützenbezirks Schwaben 2025: Glanzvolle Leistungen werden in Günzburg gewürdigt

Mit einem eindrucksvollen Blick auf die sportliche Spitze Schwabens fand im Forum am Hofgarten in Günzburg die diesjährige Sportlerehrung des Schützenbezirks Schwaben statt. Zahlreiche Athletinnen und Athleten aus allen Gauen waren angereist, um ihre Erfolge zu feiern. Die Veranstaltung, ausgerichtet vom Gau Günzburg, würdigte sportliche Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene und stellte zugleich die engagierte Nachwuchs- und Vereinsarbeit im Schützenwesen in den Mittelpunkt.

Die Leistungsdichte, die der Bezirk seit Jahren prägt, wurde einmal mehr sichtbar:

Insgesamt 40 deutsche Meistertitel sowie 132 bayerische Meisterschaften gingen 2024/2025 nach Schwaben. Addiert man alle Podestplätze der deutschen und bayerischen Meisterschaften, standen Sportlerinnen und Sportler aus dem Bezirk über 500-mal auf dem Treppchen – ein Ergebnis, das selbst langjährige Funktionäre beeindruckte.

Sportlerinnen und Sportler mit Erfolgen auf europäischer Bühne erhielten in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit: Para-Schütze Bernhard Fendt (Gau Krumbach) kehrte von der Europameisterschaft in Kroatien mit zwei Bronzemedaillen zurück.
Die laufende Scheibe war erneut fest in schwäbischer Hand: Nicola Müller-Faßbender und Eva Österreicher (Gau Allgäu) sammelten bei der EM gleich mehrere Medaillen.
Mit dem Compoundbogen überzeugte Katharina Raab (Gau Oberallgäu) bei Weltcup, EM und WM.

 

Eröffnungsworte und Grußadressen

Zu Beginn begrüßte Ernst Grail, Präsident des Schützenbezirks Schwaben, die zahlreichen Gäste, Funktionäre und Sportlerinnen und Sportler. Er betonte die Bedeutung dieser traditionellen Ehrung, die Jahr für Jahr den Einsatz und die Leistungen der Schützenfamilie sichtbar mache.

Darauf folgte Gauschützenmeister Arthur Nistler vom Gau Günzburg. In seiner gewohnt humorvollen Art hieß er alle Anwesenden willkommen und hob den Wert der Veranstaltung für den Bezirk hervor. „Für eine eigene Ehrung reicht meine Leistung leider nicht“, scherzte er, bevor er seinen Dank an alle Trainerinnen und Trainer, Funktionsträger und Eltern aussprach, „ohne die der sportliche Erfolg überhaupt nicht möglich wäre“.

Anton Gollmitzer, 3. Bürgermeister der Stadt Günzburg und langjähriger erster Schützenmeister in Deffingen, überbrachte die Grüße von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Er erinnerte daran, dass das Schützenwesen in Günzburg bereits seit 1540 nachweisbar ist und sich aus einer Verteidigungstradition zu einem modernen Sport entwickelt hat. Es sei ein „wichtiger Bestandteil der Gesellschaft“, sagte Gollmitzer und bedankte sich ausdrücklich bei der Musikkapelle Hochwang-Oxenbronn, die die Veranstaltung musikalisch begleitete.

Als nächster sprach Christian Kühn, 1. Landesschützenmeister des BSSB. Er begrüßte die anwesenden Funktionäre, Ehrengäste und alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler. Der Bezirk Schwaben könne „stolz auf die Leistung seiner Kaderschützen, Paraschützen und Bundesligamannschaften“ sein. Er lobte die solide Nachwuchsarbeit sowie das Seniorenschießen und unterstrich die Bedeutung des breit gefächerten Disziplinangebots im Bezirk.

Ein besonderer Punkt war die Ankündigung: Das Talentförderzentrum werde in naher Zukunft von Balzhausen nach Burgau verlegt. Themen wie Waffenrecht blende man an diesem Tag bewusst aus, so Kühn – stattdessen setze man auf Ziele wie Bürokratieabbau und eine Verbesserung der Förderung, u. a. durch eine höhere Kilometerpauschale. Er schloss mit einem herzlichen „Gut Schuss – und alles in Gold!“

 

Ehrung der Schützinnen und Schützen
In seiner großen Ansprache würdigte Ernst Grail die Athletinnen und Athleten, die in der vergangenen Saison durch internationale und nationale Erfolge auf sich aufmerksam gemacht haben. Er unterstrich Werte wie Teamgeist, Durchhaltevermögen und Mut, die hinter jedem Ergebnis stehen.

„Ihr seid Aushängeschilder für eure Vereine, Gauen und den gesamten Bezirk“, sagte Grail. Die Leistungen seien Inspiration und Vorbild für den Nachwuchs. Sein Dank galt auch den Trainerinnen und Trainern, Familien und Partnern, die die Sportler über das gesamte Jahr hinweg begleiten.

Die erfolgreichsten Schützinnen und Schützen erhielten als besondere Auszeichnung die Sportplakette des Bezirks Schwaben.

 

Starke Präsenz beim Oktoberfest-Landesschießen
Ein weiterer Lichtblick der Saison war das Oktoberfest-Landesschießen, bei dem der Bezirk Schwaben überdurchschnittlich stark vertreten war.

Landeskönigin und Vizelandeskönig stammen beide aus Schwaben – ein stolzer Moment für den gesamten Bezirk.

Meistbeteiligung nach Teilnehmerzahl:

  • Gau Donauries: 137 Teilnehmende
  • Westallgäu: 123
  • Wertingen: 117
  • Türkheim: 103
  • Günzburg: 90

Meistbeteiligung prozentual:

  • Rothtalgau Weißenhorn (1,97 %)
  • Memmingen (1,74 %)
  • Iller-Illertissen (1,62 %)
  • Babenhausen (1,46 %)
  • Augsburg (1,27 %)

 

Auch Landesschützenmeister Christian Kühn gratulierte allen Geehrten und betonte die enge Verbindung von Leistungssport und Tradition in Schwaben:

„Hier stehen viele im wahrsten Sinne des Wortes Gewehr bei Fuß, um die Shooting-Stars von morgen zu fördern.“

Mit beeindruckenden Resultaten zeigte die Sportlerehrung 2025 eindrucksvoll, wie leistungsstark, vielfältig und lebendig der Schützensport im Bezirk Schwaben ist – getragen von Tradition, Gemeinschaft und einem starken Nachwuchs.

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