Frauen ab 40

Die Bezirksveranstaltung "Frauen ab 40" wird in den 22 schwäbischen Gauen auf unterschiedlichste Art durchgeführt.
In der Regel erhält jede teilnehmende Dame einen Preis, den der Gau zur Verfügung stellt. Die Gewinnerinnen werden von den Gaudamenleiterinnen weitergemeldet und alle zusammen verbringen einen schönen und erholsamen Tag bei der Abschlussveranstaltung, der von den Bezirksdamenleiterinnen organisiert wird.

2019 - Abschlußveranstaltung Ü40 in Ulm

15 der 22 schwäbischen Gauen beteiligten sich in den gauintern ausgetragenen Schießen „Damen ab 40“. Bezirksdamenleiterin Gisela Leutenmaier und ihre Stellvertreterin Karolin Vogt durften am 1. Juni 2019 die Gewinnerinnen der Gewehr- Pistolen- und Auflageklassen mit ihren Gaudamenleiterinnen am Metzgerturm mit Brezen und Sekt begrüßen. Als besonderen Gast konnte Gisela Leutenmaier den Gauschützenmeister aus dem Gau Kaufbeuren – Marktoberdorf in der Damenrunde willkommen heißen.

Geplant und bestellt war bereits im Januar eine Fahrt auf der Donau mit dem „Ulmer Spatz“ einem integrativen Projekt der Lebenshilfe Ulm und dem Solarboot der Solarstiftung Ulm. Nach den Regenfällen der letzten Maiwochen und starker Strömung der Donau stellte sich die Frage: Können die Schiffe überhaupt fahren? Und was zaubern wir für ein Alternativprogramm aus dem Hut. Petrus muss ein Schütze gewesen sein denn wie geplant konnten die Damen bei Kaiserwetter die Schifffahrt auf der Donau genießen und die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive sehen.

Zum Mittagessen ging es in ein Ulmer Traditionslokal. Nach einem leckeren Mahl warteten drei Stadtführerinnen auf die Gruppe. Zuerst ging es ins Fischer- und Gerberviertel, das idyllisch an der Mündung der Blau in die Donau liegt und das bedeutendste Altstadtensemble Ulms ist. War das Viertel einst Heimat der Handwerker und Kaufleute so befinden sich heute in den liebevoll restaurieren Fachwerkhäusern Restaurants und kleine Geschäfte. Die Gruppe erwartete eine Fülle an Gassen und Brücklein, den Ulmer Spatz und natürlich auch die Ulmer Schachteln, die den Reichtum der Stadt Ulm begründeten. Wer einmal im lt. Guinnes-Buch schiefsten Hotel eine Nacht verbringen möchte, ist im Fischerviertel an der richtigen Adresse.

Die Stadtführerin erzählte viel Interessantes aus der Stadtgeschichte. So konnte man im Mittelalter bereits an der Haustüre sehen, welches Handwerk sich in dem jeweiligen Haus befand und sogar an der Türschnalle sah man welche Türe in die Privaträume und welche in die Geschäftsräume führten.

Vorbei ging die Führung am  Schwörhaus, am reich bemalten Rathaus mit der astronomischen Uhr zum Ulmer Münster, einer gotischen Kirche, dessen Grundsteinlegung bereits 1377 war und die den einstigen Reichtum der Bürger zeigte. Sie finanzierten das imposante Münster mit dem erst 1890 fertig gestellten höchsten Kirchturm der Welt.

Nach der Führung verabschiedeten sich die Teilnehmerinnen und ließen den Tag in einem der vielen Cafés und Eisdielen ausklingen.

Karolin Vogt
stv. Bezirksdamenleiterin

2018 - Abschlußveranstaltung Ü40 in Mindelheim

Das Eintreffen der Gewinnerinnen gestaltete sich etwas schwierig, nachdem eine Zufahrtsbrücke zum Treffpunkt am Naturlehrgarten abgerissen worden war. Aber nach einer kurzen Verzögerung konnte 1. Bezirksdamenleiterin Gisela Leutenmaier alle Gewinnerinnen der gauinternen Ü-40 Schießen mit ihren Gaudamenleitungen und deren Stellvertreter und auch einige Gäste bei strahlendem Wetter willkommen heißen.

Nach einer kleinen Stärkung mit Sekt und Brezen ging es dann in 2 Gruppen eingeteilt zur Führung durch den Naturlehrgarten. Erstaunt über die hier zu erfahrenen Details über einen „Garten“, was man ohne Führung nicht sehen oder erkennen würde, ging es mit den Autos in Richtung Mindelburg weiter. Dort angekommen wurden wir bereits von unseren Stadtführern zur 2. Führung durch die Mindelburg erwartet. Hier wurde uns eine sehr gut erhaltene Anlage gezeigt, auf der Ritter Georg von Fundsberg, Herr zu Mindelheim residierte.

Es nahte die Mittagszeit und so ging es weiter zur Stadtmitte, wo am Forum im Theatereck bereits die Tische im Biergarten für uns gedeckt waren. Gegen 14.00 Uhr wurden wir von 3 Stadtführern zur Führung durch die Innenstadt abgeholt. Diese führten uns in die alten Gassen und Kirchen und an historische Plätze und die Geschichte Mindelheims von damals wie alles kam mit den Fundsbergern bis in die heutige Zeit ging bildlich an uns vorbei.

Mit diesen Eindrücken und einem wunderschönen Tag hinter uns liegend, kehrten wir bei den Schützen in Mindelau zum Kaffee trinken ein. Diese wiederum hatten für uns als krönenden Abschluß ein reichhaltiges Kuchenbuffet und eine Eisauswahl vorbereitet. 1. Gauschützenmeister Ludwig Stedele ließ es sich nicht nehmen, die Damen selbst in seinem Gau zu begrüßen und hatte gleich noch eine Überraschung für die Gäste parat, denn „ Kuchen und Eis übernimmt der Gau Mindelheim“! Mit einem Applaus klang dieser schöne Tag langsam aus und die Gaudamenleitungen begleiteten Ihre Gewinnerinnen wieder nach Hause.

An dieser Stelle darf ich mich und im Namen meiner Stellvertreterin Karolin Vogt, ganz herzlich beim Gau Mindelheim, insbesondere beim 1. Gauschützenmeister  und der Gaudamenleitung sowie bei den Mindelauer Schützen für ihr Engagement herzlich bedanken.

Gisela Leutenmaier
1. Bezirksdamenleiterin