Sommerbiathlon

Geländelauf und Schießen

Sommerbiathlon ist eine Kombination aus Geländelauf und Schießen. Anders als beim Winterbiathlon wird die Waffe vom Athleten beim Laufen nicht transportiert, sondern verbleibt im Schießstand.

Die Sommerbiathlon-Saison läuft wetterunabhängig von April bis Oktober. Auf nationaler Ebene gibt es Bezirks-, Bayerische und Deutsche Meisterschaften.

Geschossen wird auf Klappscheiben, die aus fünf Spiegeln bestehen. Vom Start aus wird eine Laufstrecke zurückgelegt, danach werden fünf Schuss liegend abgegeben. Pro Fehlschuss muss jeder Teilnehmer eine Strafrunde (Handicaprunde) laufen, bevor er die zweite Laufstrecke beginnen darf.

Nach der zweiten Laufstrecke werden abermals fünf Schuss abgegeben. Nach jeder Schießeinlage folgen ggf. Handicaprunden und nach der letzten Runde der Auslauf zum Ziel. Die Gesamtzeit wird gemessen.

Für die Zuschauer ist die wohl interessanteste Disziplin der Massenstart und auch für die Athleten eine große Herausforderung.