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Bundesliga Waldkirch

14.02.2016 – Was für eine traumhafte Saison für den SV Waldkirch. Vor einem Jahr in die Bundesliga aufgestiegen und nun holten die Schwaben durch einen 3:2-Erfolg über den SV Kriftel den Meisterspiegel des Deutschen Schützenbundes.

Zwar ging das Match mit 3:2 zahlenmäßig knapp aus, doch die Geschichte des Finals war schon zur Hälfte der Partie geschrieben. Der SV Waldkirch führte an den drei vorderen Positionen so klar, dass der Erfolg bereits vor der letzten Serie der jeweiligen Schützen klar zu erkennen war.

Anna Korakaki (Waldkirch/Foto links) zog an der Spitzenposition dem besten deutschen Pistolenschützen, Christian Reitz (Kriftel/Foto rechts), Schuss um Schuss davon. In den ersten beiden Serien hatte sie jeweils einen Ring Vorsprung und hielt diese Differenz gegenüber Christian Reitz bis zum Schluss. Mit 383:380 Ringen holte sie den ersten Mannschaftspunkt.

Alexander Kindig (Waldkirch) zeigte eine starke Partie gegen Aaron Sauter (Kriftel). Zunächst lag er mit drein Ringen in Rückstand, 95:98 aus seiner Sicht nach der ersten Serie, doch mit Serien von 96, 97 und noch einmal 97 Ringen kam er nicht nur in die Partie zurück, sondern gewann am Ende mit 385:381 Ringen. Der zweite Mannschaftspunkt war gesichert.

Matthias Holderried (Waldkirch) führte frühzeitig klar gegen Slawomira Szpek (Kriftel), die in der ersten Hälfte der Begegnung entscheidend verlor. Nur 90 Ringe in der zweiten Serie waren nicht mehr aufzuholen und so führte der Schütze vom SV Waldkirch mit zehn und mehr Ringen. Der Sieg mit 385:371 war zu keiner Zeit in Gefahr. Damit hieß der Deutsche Meister SV Waldkirch.

An den hinteren Positionen waren die Krifteler Dominik Sänger (376:367 gegen Michael Frei) und Andreas Fix (374:358 gegen Sebastian Kugelmann) erfolgreich, doch dies war eigentlich nur noch Ergebniskosmetik.

Text und Bild: DSB

Bundesliga Vöhringen

1. BL Süd LG - Vöhringen

Nach zehn Jahren hartem Training und mehreren Aufstiegen aus den unteren Klassen gehören die Vöhringer Luftgewehrschützen nun als drittes schwäbisches Team zur Spitze des deutschen Schießsports.

Bild: DSB

Bundesliga Kempten

1. BL Süd LG - Kempten

Die Deutsche Meisterschaft ist die höchste deutsche Klasse der Sportschützen für das Mannschaftsschießen mit dem Luftgewehr. Die FSG Kempten aus dem Schwäbischen Schützenbund tritt in der 1. Bundeliga Süd an.

Seit Herbst 1997 veranstaltet der Deutsche Schützenbund für den Wettbewerb Luftgewehr eine zweiteilige 1. Bundesliga (Nord und Süd) bestehend aus jeweils zwölf Mannschaften sowie fünf 2. Bundesligen (ehemals Regionalligen). In der 1. Bundesliga Nord und Süd wird von Oktober bis Januar an sechs Wettkampfwochenenden die Vorrunde ausgetragen. Die besten vier Teams einer Gruppe qualifizieren sich für das stets Anfang Februar stattfindende Bundesliga-Finale. Dort wird dann im K.O.-System (Viertel- und Halbfinale, Bronzematch und großes Finale) bis zur Meisterschaft gekämpft. Der Sieger des Bundesliga-Finals ist Deutscher Mannschaftsmeister Luftgewehr des Deutschen Schützenbundes e.V. und erhält für ein Jahr den begehrten Meisterspiegel.

Eine Mannschaft besteht aus fünf Schützen, die anhand der Setzliste an den Positionen eins bis fünf stehen und sich im "Mann-gegen-Mann"-Modus mit dem direkten Kontrahenten der gegnerischen Mannschaft messen. Ein Wettkampf besteht aus 40 Schüssen, gewertet werden ganze Ringe, es erfolgt keine Zehntelwertung. Bei Ringgleichheit müssen die betroffenen Sportler ins Shoot-Off (Stechen). Der Stechschuss erfolgt auf Kommando, die maximale Zeit bis zur Schussabgabe sind 50 Sekunden. Der Schütze mit dem höheren Schusswert gewinnt das Duell. Bei Ringgleichheit folgen weitere Stechschüsse. Die ersten drei werden auf volle Ringe gewertet, ab dem vierten Stechschuss gilt die Zehntelwertung.

Das bedeutet, dass es in der höchsten deutschen Klasse im Luftgewehrschießen keine Unentschieden gibt, die Partien enden 5:0, 4:1, 3:2, 2:3, 1:4 oder 0:5. Die Sieger erhalten zwei Tabellenpunkte, die Verlierer gehen leer aus.