Bezirksschützentage

69. Bezirksschützentag

Es stürmte beim Bezirksschützentag in Ursberg

Der 2-tägige Schwäbische Schützentag begann mit der vorbereitenden Sitzung des Bezirksschützenmeisteramtes und dem Alternativprogramm für bereits angereiste Gäste.  Wie auch schon im Jahr 2008 begrüßten 1. Bürgermeister Peter Walburger und Generaloberin Sr. Katharina Wildenauer die Gäste beim Empfang im Schützenheim. Beim anschließenden Prominentenschießen siegte 1. Landesdamenleiterin Sandra Horcher und freute sich über einen vom Gau gestifteten Porzellanteller. Mit dem Kameradschaftsabend klang der erste Tag im Klosterstüble aus.

Der Sonntag begann traditionsgemäß mit dem Festgottesdienst in der Kirche St. Johannes Evangelist. Böllerschützen sorgten nach der Messe für ordentlichen Pulverrauch, es regnete und Sturm "Eberhard" lies die Fahnen ordentlich wehen. Der dadurch resultierende kurze Umzug wurde im Festsaal fortgesetzt bis alle Fähneriche und die Schützenkönige ihren Platz gefunden hatten. 1. Bezirksschützenmeister Karl Schnell eröffnete die Versammlung und begrüßte die zahlreichen Ehrengäste. Von Seiten der Politik waren anwesend: 1. Bürgermeister Peter Walburger, Generaloberin Sr. Katharina Wildenauer, Landrat Hubert Hafner, MdB Dr. Karl-Heinz Brunner, MdL Max Deisenhofer sowie Bezirkstagspräsident Martin Sailer.

Auch zahlreiche Schützenfunktionäre gaben sich die Ehre: DSB Vize Präsident Sport Gerhard Furnier, 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink, Landesschatzmeister Christian Kühn, 1. Landessportleiter Karl-Heinz Gegner, 1. Landesdamenleiterin Sandra Horcher mit Ehemann Walter 1. Bezirkssportleiter Oberfranken.

Mit den Grußworten der Ehrengäste  begann die Tagesordnung.
1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink berichtete von erfreulichen Finanzen des Bayerischen Sportschützenbundes und den geplanten Baumaßnahmen auf der Olympiaschießanlage in Hochbrück sowie den bevorstehenden Neuwahlen des Landesschützenmeisteramtes.

Darauf folgten die Ehrungen für Funktionäre (siehe Anlage). Mit der höchsten Ehrung des Bezirkes Schwaben wurden Gerhard Furnier und Rudolf Weber ausgezeichnet. Sie wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Verabschiedet wurde Bezirksbogenreferentin Lydia Ernst zusammen mit ihrem Ehemann Helmut der ihr stets zur Seite gestanden hatte und als Bogenwebmaster aktiv war.

Die  Berichte des Bezirksschützenmeisteramtes wurden durch kurze Statements ergänzt.

Beim letzten Punkt der TGO stellte sich der neue Bezirksbogenreferent Peter Beisecker vor.  Über das Zuschusswesen berichtete stv. Bezirksschützenmeister Markus Beuer und das Thema Datenschutz streifte kurz 1. Gauschützenmeister Wolfgang Majewski der auch die Vorstellung des Programms des Bezirksschützentags 2020 im Gau Burgau übernahm.

Mit einigen Terminbekanntmachungen, Präsenten zu runden Geburtstagen und Genesungswünsche an die erkrankten Gauschützenmeister schloss Karl Schnell die Bezirksversammlung 2019.

68. Bezirksschützentag

Der 68. Bezirksschützentag in Bad Wörishofen begann wieder traditionsgemäß mit dem Kirchenzug der Delegationen vom Kurhaus zur Pfarrkirche St. Justina bei dem bereits zahlreiche Fahnen und Standarten ihre Schützinnen und Schützen begleiteten. Die Hl. Messe wurde von Pfarrer Andreas Hartmann und dem Gauschützenmeisteramt in wunderbarer Weise umrahmt. Nach einem farbenprächtigen Festzug durch die Fußgängerzone zogen die Fahnen und Standarten mit ihren Königen und Königinnen unter den Klängen der Stadtkapelle Bad Wörishofen in das Kurhaus ein.

Stv. Bezirksschützenmeisterin Martina Steck eröffnete die Versammlung, die Totenehrung sprach Stv. Bezirksschützenmeister Peter Weigelt. Die Begrüßung vor Ort übernahm Stv. GSM Anton Egger.

Danach begrüße 1. Bezirksschützenmeister Karl Schnell die zahlreichen Ehrengäste: 1. BGM Paul Gruschka, Stv. Landrätin Marlene Preisinger, MdB Stephan Stracke, MdL Bernhard Pohl, MdL Harald Güller, Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert und von der Schützenseite: Vize-Präsident Sport des DSB Gerhard Furnier, Stv. Landesschützenmeister Dieter Vierlbeck, Stv. Landesdamenleiterin Barbara Moser, Stv. Landessportleiter Josef Lederer, die Bezirksschützenmeister Alfred Reiner und Georg Felbermayr sowie Bezirksoberschützenmeister Leonhard Schunk.

Karl Schnell ging in seinem Bericht darauf ein, dass Bad Wörishofen der Gründungsort des Bezirkes Schwaben war. Die Gründerversammlung hatte am 17.12.1950 im Gasthof Adler stattgefunden, den Vorsitz führte Max Schöllhorn der erste Bezirksschützenmeister Schwabens. In den Jahren1950-1959 folgten zehn Termine in Bad Wörishofen, anfangs noch mit jährlicher Neuwahl. Später wiederholte sich der Termin nur einmal im Jahr 1970 unter der Leitung von 1. BSM Bernhard Oberst.

Auf der Tagesordnung standen nach den Berichten des Bezirksschützenmeisteramtes die turnurmäßigen Neuwahlen und die Verabschiedung einiger Bezirks- und Gaufunktionäre. Nicht mehr zur Wiederwahl gestellt hatten sich: Elisabeth Furnier, Hans Hafner, Peter Weigelt und Bernhard Fendt. Vorgestellt wurde der neue Bezirksjugendleiter Christian Mück. Ebenfalls verabschiedet wurden die Gauschützenmeister Otto Regele und Alois Waldenmayr sowie Revisor Leonhard Wöger.

Die Neuwahl verlief problemlos nachdem für alle Positionen Vorschläge zur Verfügung standen. Der Wahlausschuss bestand aus Bezirksschriftführer Klaus Herbich und den Gauschützenmeistern Gerhard Morasch und Richard Sirch.

Abschließend trug der 1. GSM Krumbach die Planung für das Event im nächsten Jahr vor. Die Vorstellung der neuen Gauschützenmeister beendete das umfangreiche Tagesprogramm.

Mit dem Dank an den Ausrichter schloss die Bezirksversammlung.